Architektur

Portfolio

Altenheim in Seoul, Korea

Internationaler Realisierungswettbewerb 2017

Das Projekt bildet einen ruhigen Seniorenwohnsitz, welcher denjenigen, die es brauchen, Rehabilitation und Intensivpflege bietet, aber auch einen autonomen Lebensstil ermöglicht. Das Design verbessert die Lebensqualität, indem Räume geschaffen werden, die eine einfache und intuitiv gerechte Nutzung, geringe körperliche Anstrengung, uneingeschränkte Zugänglichkeit und den Gemeinschaftssinn fördern.
Die Kubatur wird durch die Standortbedingungen Sonnenausrichtung und Lärm erzeugt. Eine tragende Massivwand mit wenigen Fenstern bildet Pufferräume zwischen dem Gebäude und dem nahe gelegenen Bopper-Space sowie an der direkt den Eisenbahnlinien zugewandten Westfassade. Um die Geräusche in den sensibelsten Räumen zu minimieren, ist diese Fassade ebenso mit einem entsprechend akustisch wirksamen Isoliermaterial ausgestattet. Sonnenlicht spielt eine große Rolle für die Behaglichkeit und Rehabilitation kranker Bewohner. Daher bringen die Innenhöfe Licht in den Flur und in die Küche, die gemeinschaftlich genutzt werden.
Mit dem Ziel, die Gemeinschaftsaktivitäten zu intensivieren, werden die Räume an bestimmten Punkten zurückversetzt, wobei jeweils fünf Schlafzimmer mit angrenzenden Räumen verbunden werden. Dies schafft einen größeren Innenraum und gemeinsame Balkone.
Um die wertvolle Geschichte Südkoreas zu berücksichtigen und den Bewohnern ein Stück Tradition zu bieten, interpretiert die Fassade die Jade-Keramikflaschen aus der Mitte des 12. Jahrhunderts neu. Ein geometrisches hellgrünes Muster von 30 x 30 cm moduliert alle Fassadenkomponenten und Öffnungen.